Spendenprojekt - Dienste in Israel

In jedem Monat spenden wir unsere Kollekte für eine gemeinnützige Hilfsorganisation. Es ist uns wichtig unser Geld nicht nur für unsere eigenen Belange einzusetzen, sondern damit Menschen in Not zu unterstützen. Hier auf der Homepage stellen wir die jeweilige Organisationkurz vor. Im Juli geht die Spende an:

Dienste in Israel Logo

Dienste in Israel ist ein Arbeitszweig des Diakoniewerkes Kirchröder Turm e.V. und wird überwiegend durch Spenden finanziert. Dienste in Israel wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ist anerkannter Träger des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD).

Weil wir als Christen dem Judentum in besonderer Weise verbunden und als Deutsche besonders verpflichtet sind, sehen die Mitarbeiter von Dienste in Israel es als einen Auftrag von Gott an, durch einen praktischen Versöhnungsdienst Brücken zum jüdischen Volk zu bauen und den Christlich-Jüdischen Dialog zu fördern.

Seit 1975 geschieht dies durch junge Christen verschiedener Konfessionen im Alter von 18 bis 27 Jahren, die in Sozialeinrichtungen alte, kranke und behinderte Menschen pflegen und betreuen. Bis heute wurden etwa 1.500 Volontäre von Hannover aus nach Israel entsendet. Die Freiwilligen werden in Israel „Hagoshrim“ genannt – das ist Hebräisch und bedeutet „Die Brückenbauer“. Mit ihrem praktischen Versöhnungsdienst schaffen die Volontäre Brücken der Verständigung und setzen Zeichen der Liebe. Gleichzeitig werden Unwissenheit, Vorurteile und Missverständnisse abgebaut und überwunden.

Mit diesem Kernauftrag des Versöhnungsdienstes am jüdischen Volk stehen Dienste in Israel solidarisch an der Seite des Staates Israel. Das bedeutet jedoch nicht, gegen die Araber zu sein. In politischen Fragen hält sich die Organisation neutral. Sie verstehen ihren Auftrag als diakonisch, nicht politisch.

Eine Herausforderung der aktuellen Situation sind die Finanzen: Die Volontärsarbeit wird unter „normalen Bedingungen“ vom Bund im Rahmen des Internationalen Jugend-Freiwilligendienstes gefördert. Bei bestehender Reisewarnung fällt diese Förderung jedoch weg. So befinden sie sich nun in der Situation, dass zwar weiterhin viele laufende Kosten da sind (und sie sich sehr darüber freuen, dass die Volontäre ihren Dienst in Israel fortsetzen können), aber die Fördergelder fehlen, welche sonst viele Bereiche der Arbeit finanziell entlasten. Sie hoffen, dass sich dies bald wieder ändert und danken umso mehr für jede Unterstützung! Sie sind der festen Überzeugung, dass Gott mit dieser Arbeit weiterhin viel Gutes vorhat.

Weitere Informationen finden Sie hier: Dienste in Israel